Jesse und Rich sprechen mit Rob Burns von Videotelepathie Über Uns
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Abschrift
Jesse: Was ist los, Richie?
Richard: Was geht ab, Jesse? Es ist wieder soweit, Podcast-Tag.
Jesse: Ich liebe es. Wir hatten schon ein paar Podcasts. Wir hatten einen Podcast auf YouTube, in dem wir den Koch zu Gast hatten. Wir haben also viel über Videos gesprochen und gesagt: „Ach ja, schnapp dir einfach dein Handy und leg los.“ Das mag für manche ein guter Rat sein. Aber ich denke, heute ist es an der Zeit, das Ganze etwas weiterzuentwickeln. Wir geben euch jetzt richtig hilfreiche Tipps. Wir zeigen euch genau, wie ihr Videos machen könnt.
Richard: Wir haben den Richtigen geholt.
Jesse: Ja. Wir haben also den Richtigen gefunden. Wir kennen ihn schon seit einigen Jahren durch verschiedene Kontakte hier in San Diego, zum Beispiel aus der Online-Marketing-Szene. Rob Burns, wir begrüßen ihn! Wie geht's, Rob?
Rob: Hey, super. Wie geht's euch so?
Jesse: Wir sind super, Mann. Es ist schön, dich zu sehen. Wir haben eine
Rob: Hier ist es schick.
Jesse: Ja. Nur das Beste für dich.
Rob: Das machst du normalerweise nicht, oder?
Jesse: Nein. Nur für dich. (lacht) Also, Rob, wir kennen dich schon eine Weile. Wir haben deinen Werdegang in der Online-Marketing-Welt verfolgt. Sogar bis zu einem gemeinsamen Mittagessen zurück. Erzähl uns doch ein bisschen von deiner Vergangenheit und wie du dahin gekommen bist, wo du heute stehst.
Rob: Ja, Mann. Ich versuche, mich kurz zu fassen. Also, vor dem Internetzeitalter hatten wir eine Firma namens The Onion Publishing. Wir haben viel Marketing für Hotels, Resorts und die Gastronomie gemacht. Wir arbeiteten mit allen großen Hotels zusammen und erstellten auch andere Medieninhalte, wie zum Beispiel Werbematerialien. Wir waren in Hotels, haben Fotoshootings gemacht und so weiter. Nach dem 11. September sagte so ziemlich jeder Finanzchef einer Hotelkette: „Das ist höhere Gewalt. Wir müssen unsere Verträge kündigen, weil das Reisen für etwa ein Jahr unmöglich sein wird.“ Und das haben wir dann auch getan. Die Fluggesellschaften wurden ja eingestellt. Wir waren also komplett lahmgelegt, völlig am Ende. Innerhalb von zwei Wochen haben wir unseren Betrieb dichtgemacht. Wir hatten eine Druckerei von etwa 5000 Quadratmetern. Ungefähr 25 Mitarbeiter.
Jesse: Du hattest ein richtig florierendes, gewinnbringendes Unternehmen. Und dann, zwei Wochen später.
Rob: An einem Tag, zack, war alles erledigt. In der Zwischenzeit habe ich mir den Kopf zerbrochen und überlegt, was ich als Nächstes machen soll. Früher habe ich jedes zweite Semester pausiert. Damals konnte man in kleine Städte und Dörfer fahren, und die Leute haben einen quasi adoptiert. Und ich habe mir immer Mühe gegeben, Zeit mit den Müttern zu verbringen, ihnen zu helfen, zu kochen oder was auch immer, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. So habe ich angefangen, Rezepte für scharfe Soßen zu entwickeln. Ich habe meinen eigenen Stil kreiert. Und dann bin ich zurückgekommen und habe sie für Freunde gemacht. Ich habe alle zwei Monate so 50, 60 Gallonen für Leute gemacht. Als wir den Betrieb eingestellt haben, meinten einige meiner Freunde: „Du solltest ein Geschäft mit scharfen Soßen eröffnen.“ Ich dachte: „Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist.“ Ich habe an einem Wettbewerb namens „International Scovie Awards“ teilgenommen, was sich irgendwie nach Silberzellen-Auszeichnungen anhört, aber es ist tatsächlich der größte Wettbewerb für scharfe Soßen weltweit, und ich habe ihn gewonnen. Und ich dachte mir: „Na gut, dann versuch’s doch einfach.“ Kurz gesagt, so bin ich ins Online-Marketing gekommen. Gerade als wir unsere Präsenz in der Veranstaltungsbranche reduzierten, fingen die Leute an, online aktiv zu werden. Also dachte ich: „Vielleicht versuche ich es mal mit dem Online-Verkauf dieser scharfen Soße und schaue, was passiert.“ Damals gab es ja noch 50 verschiedene Suchmaschinen und so weiter. Und es lief tatsächlich ziemlich gut und landete schließlich auf Platz eins bei all diesen Suchmaschinen für das Keyword „scharfe Soße“.
Jesse: Davon werden sich ein paar scharfe Soßen verkaufen.
Rauben: Ja. Kurz gesagt, ich habe die Firma verkauft und damit einen ersten Schritt in die Branche gemacht. Ich bin von Agenturen weggekommen und habe mich auf digitale Online-Inhalte konzentriert. Und das ist seitdem mein Weg. Und dann haben wir vor vielleicht acht Jahren die Firma Copier Reach gegründet, einen Dienst zur Verbreitung von Video-Pressemeldungen. Wir hatten tatsächlich eine Nachrichtenredaktion mit einem Moderator, der Pressemitteilungen machte. Und so sind wir wieder in den Bereich Video zurückgekehrt. Ich hatte vor langer Zeit …
Richard: Da fügte sich alles wieder zusammen. Man sah, wie Leute online Dinge verkauften. Man konnte einiges von seiner Erfahrung und seinem Wissen aus dem Verkauf von scharfen Saucen einbringen. Die früheren Verlage und Agenturen brachten alles zusammen. War es damals tatsächlich PR, die den Leuten große Erfolge bescherte?
Rauben: Wir hatten auch etwas anderes gemacht. Denn PR ist so ziemlich dasselbe wie damals vor hundert
Jesse: Du glaubst also immer noch daran?
Rauben: Ja, ich benutze es immer noch. Der einzige Grund, warum ich es verkauft habe, war das Video. Es wurde einfach so viel davon entfernt
Jesse: Das ist deins
Rob: Ja. Das ist schon seit ein paar Jahren so.
Jesse: Genial. Und natürlich haben wir Sie deshalb mitgebracht. Das ist ein
Rauben: Dank der Technologien können Sie heute mit weniger so viel mehr erreichen. Es gibt mehr Produkte, sei es mehr Rechenleistung in Ihrem Smartphone jetzt als
Jesse: Okay, schauen wir uns das mit den Kundenstimmen mal genauer an. Für jemanden, der noch nie Videos gemacht hat, klingt das ja so: „Wow, das wäre eine tolle Ergänzung für die Website.“ Oder für den YouTube-Kanal usw. Wie geht man da am besten vor? Nehmen wir Rich, einen früheren Kunden, oder vielleicht die Mädels mit den Schminkbrillen. Man nimmt sein Produkt und geht damit draußen herum?
Rob: Was sind Schminkbrillen? Das klingt cool.
Jesse: Ja. Es gab diese Brillen für Frauen eines bestimmten Alters; sie benutzen diesen Begriff. Sie brauchen eine Brille, um das Make-up richtig aufzutragen. Aber eine Brille darf nicht im Weg sein. Also gab es diese Brillen mit einem kleinen
Richard: Nun ja, es hat ein paar Besonderheiten, es braucht auf jeden Fall eine Vorführung, oder?
Jesse: Ja.
Richard: Man sieht einer Brille nicht an, dass man sie so flexibel verstellen kann. Das ist quasi ein doppelter Gewinn. Um auf Jesses Aussage zurückzukommen: Man ist unterwegs und versucht, eine Empfehlung zu bekommen. Gibt es eine bestimmte Art, Fragen zu stellen, um eine authentische Antwort zu erhalten? Oder hat man bestimmte Fragen, die man stellt?
Rauben: Und das ist das Tolle an Testimonials. Dinge, die Sie wirklich nicht über sich selbst oder Ihr Unternehmen sagen können, kann jemand in einem Testimonial sagen. Wenn Sie ein Video machen und einfach angeben, als wären Sie der Beste vom Besten, sagen alle: „Ja, egal.“ Aber wenn Sie eine echte Person haben, die Ihr Produkt gekauft hat, und es ist nur ein organisches Video, und Sie sagen: „Mann, ich liebe diese Jungs. Das ist das Beste, Make-up-Brillen, ich habe dieses Konzept noch nie gesehen, es ist verrückt.“ Stellen Sie sich vor, Sie würden das einfach über sich selbst sagen. Es ist wie: „Hey, ich habe Make-up-Leute, und wir sind die Besten. Und das ist verrückt. Schauen Sie sich uns an.“ Die Angstbarriere der Leute würde sofort hochgehen und ihre Gehirne würden sich verkrampfen. „Ich kaufe nichts von diesen Leuten, weil ich ihnen nicht vertraue.“ So etwas in der Art. Testimonials sind also hervorragend für das Vertrauen. Und Vertrauen ist wahrscheinlich das Wichtigste für ein
Jesse: In einem solchen Fall. Es ist großartig. Ich war in
Rob: Also, da gibt es ein paar Möglichkeiten. Wenn man schon eine Weile im Geschäft ist und einen Kundenstamm aufgebaut hat, kann man sich diesen genauer ansehen und schauen, wer aus der Gegend kommt. Dann sucht man nach Leuten in einem bestimmten Umkreis. Man könnte zum Beispiel sagen: „Wir geben Ihnen gerne noch ein paar Produktproben. Wir würden uns über Ihr Feedback freuen.“ Das ist eine Möglichkeit. Die andere Möglichkeit ist ein sogenanntes Marktanalysevideo. Das hat zwar einen etwas höheren Produktionsaufwand, ist aber für ein junges Unternehmen nicht unbedingt nötig. Ich würde sagen, nur bei einem Testimonial-Video lohnt sich ein höherer Produktionsaufwand, weil man ja immer natürlich und authentisch wirken möchte. Es geht eher darum, einfach auf der Straße mit einem Produkt herumzulaufen. Wir hatten zum Beispiel jemanden, der Bio-Kaffee hatte. Wir sind zum Wochenmarkt gegangen und haben uns dort am Rand positioniert, als die Leute gerade rausgingen. Wir haben gefragt: „Hey, wollt ihr diesen Bio-Kaffee probieren?“ Fast alle sagten Ja. Daraufhin stellten wir ihnen eine Reihe von Fragen zu den Vorteilen und Schwächen des Produkts, denn man möchte ja auch einige der Schwächen beseitigen. Was zeichnet das Produkt aus? In diesem Fall hatten sie Bio-Kaffee aus Guatemala. Und ich vermute, dass herkömmlicher oder Bio-Kaffee nicht so gut schmeckt wie konventioneller Kaffee. Ob Sie es glauben oder nicht. Kaffee ist sehr säurehaltig. Dieser spezielle Kaffee war aufgrund seiner Anbaumethode jedoch extrem säurearm. Er war magenschonend und schmeckte – im Vergleich zu anderen Bio-Kaffees – wirklich gut. Wir stellten den Leuten also nach dem Probieren folgende Fragen: Was halten Sie davon? Wie liegt er Ihnen im Magen? Wie ist der Säuregehalt? Und sie antworteten: „Er ist ganz anders als die meisten Kaffeesorten. Die sind mir etwas zu schwer im Magen. Aber dieser hier ist super.“ Diesen Abschnitt verwendeten wir dann. Und es klingt wie eine Aussage, sie geben eine klare Meinung ab. Und wie schmeckt Ihnen dieser Kaffee im Vergleich zu anderen Bio-Kaffees? Dieser Teil fehlt natürlich im Video. Die Befragten würden dann sagen: „Er ist süß, die meisten Kaffees sind etwas fad, aber dieser hier ist super.“ Wir würden all diese Aussagen zusammenschneiden und daraus eine Collage erstellen. Ein häufiges Problem war der hohe Säuregehalt in Kombination mit Kaffee. Dieser Kaffee löst dieses Problem und ist völlig anders. Er unterscheidet sich von den meisten Bio-Kaffees. Wir würden fünf oder sechs solcher Fragen stellen und die Antworten dann zusammenfügen. So entsteht ein Testimonial-Video, das die Hemmschwelle senkt. Gleichzeitig ist es aber auch ein Verkaufsvideo, denn es behandelt alle wichtigen Aspekte des Produkts, damit die Kunden eine fundierte Entscheidung treffen können.
Richard: Ja, das ist super. Das bringt mich zurück zu Jesses Punkt. Wenn man Leute befragt, bittet man sie nicht nur um eine Aussage. Manchmal bittet man sie auch, etwas beizutragen. In diesem Fall hilfst du ihnen also tatsächlich, denn manche denken: „Oh, da ist eine Kamera.“ Diejenigen, die kein Problem damit haben, vor der Kamera zu stehen, werden sich ganz natürlich äußern und sich nicht so sehr darum kümmern. Und wie du schon sagtest, dann ist es die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Aber es ist nicht unbedingt die ganze Wahrheit. Du bist ja noch nicht vor Gericht. (lacht) Ich meine nicht, dass du täuschen willst, aber du stellst die Fragen so, als wären sie ursprünglich als Aussage gedacht gewesen. Wenn man die Fragen wegnimmt, wirkt es einfach total organisch und natürlich. Und nochmal, sie haben das wirklich gesagt.
Rob: Ja. Das ist hundertprozentig authentisch. Es klingt einfach komisch, wenn im Hintergrund eine Stimme Fragen stellt. So wird das Video auch besser. Es ist hundertprozentig authentisch. Aber wir machen es so, als wären es Aussagen, und das sieht man ständig. Ich glaube, wir haben vorhin schon darüber gesprochen, sogar in Fernsehwerbespots. Ich denke, Autohersteller machen das auch, indem sie Leute einladen, die das Auto noch nie gesehen haben, und deren Meinung einholen. Sie stellen zwar Fragen, aber im Grunde sagen sie nur: „Oh, die Lackierung ist echt super“ oder „So viel Platz!“
Jesse: Und offensichtlich haben sie Hunderte von Leuten befragt und die beste Antwort ausgewählt. Das ist in Ordnung.
Rob: Ich denke, die meisten Leute wissen das.
Jesse: Ja, das glaube ich auch. Und ich denke, die Erkenntnis, die ich daraus ziehe, ist, dass du nicht einfach nur gefragt hast: „Wie schmeckt der Kaffee?“ Du hattest bestimmte Fragen im Sinn, weil du bestimmte Aussagen hervorrufen wolltest.
Rob: Ja, genau.
Jesse: Ja. Man wusste ja, dass da so etwas wie „Okay, das ist säurearm“ vorlag. Also hat man die Fragen so gestellt, in der Hoffnung, eine solche Antwort zu bekommen, aber man hat sie nicht dazu gezwungen, es zu sagen. Man hat sie nicht von einem Zettel ablesen lassen.
Rob: Die Kunst dahinter ist, die Antworten so zu formulieren, dass sie ganz natürlich klingen. Es geht aber auch darum, über die Dinge zu sprechen, über die man sprechen möchte. Und das Tolle daran ist: Es sind Dinge, die man selbst nicht über sich sagen kann, andere aber schon.
Jesse: Ihr Zeitaufwand hier ist wie: OK, Sie waren fünf Stunden auf einem Bauernmarkt. Natürlich haben Sie im Voraus geplant und es gibt noch die Bearbeitung. Ich mache den Videoproduktionsprozess nicht auf die leichte Schulter. Ich weiß, es ist schwer. Aber realistisch gesehen, wenn Ihr Qualitätsniveau so wäre
Rob: Meinst du für jemanden, der ganz allein unterwegs ist?
Jesse: Ja.
Rob: Oh ja. Um es zu drehen, die Clips zusammenzuschneiden und sie dann noch zu verfeinern, und dann kommt noch der Schnitt und die Zeit dazu.
Jesse: Ich will damit nicht sagen, dass das schon für Fernsehwerbung geeignet ist. Ich sage nur, dass das der richtige Weg ist, wenn man gerade erst anfängt.
Rob: Ich denke, es wird auch sehr effektiv sein. Und genau diese organische Art von Video finde ich gut. Es muss nicht perfekt sein. Es muss nicht professionell produziert sein. Unsere Videos sind es, weil wir sie etwas natürlicher gestalten. Aber wir arbeiten auch für Marken, denen ihr Image und ihr Ruf sehr wichtig sind. Das heißt nicht, dass ihr euch nicht um euer Image und euren Ruf kümmert. Aber sobald man auf Unternehmensebene agiert, gibt es immer Standards, Gremien und Gruppen. Das muss so laufen. Was die Wirksamkeit des Videos angeht, denke ich, dass es genauso gut ist, das Video mit dem Handy zu drehen, um alles abzudecken.
Richard: Ein Pluspunkt ist also, dass es ein bisschen so ist, als würde man es einfach hinnehmen. Für einige der Ecwid-Benutzer ist es ein Nebenverdienst, für andere ist es
Jesse: Sie müssen nicht gleich beim ersten Mal das perfekte Video erstellen. Es wäre toll, dieses perfekte Testimonial zu haben. Jedes Alleinstellungsmerkmal ist aufgelistet, aber Sie haben jetzt all dieses Filmmaterial und können es in einige verwandeln
Rauben: Hier ist ein kleiner Geheimtipp für uns. Normalerweise machen wir bei den meisten unserer Videos und insbesondere bei solchen Videos immer Übergänge. Wahrscheinlich fünf bis acht Sekunden, höchstens 15 Sekunden. Es gibt keine Szene, die wirklich länger ist. Und Sie haben sicher schon die ganze Goldfisch-Analogie gehört. Ich glaube, das war in den 1990er Jahren. Damals wurde eine Studie über die durchschnittliche amerikanische Aufmerksamkeitsspanne durchgeführt, und sie wurde in Minuten gemessen. Und dann, irgendwann um das Jahr 2000 herum, also ungefähr zu der Zeit, als das Internet richtig durchzustarten begann, sank die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne auf etwa 18 Sekunden. Und dann, ein paar Jahre später, ich glaube 2017, als die Leute wirklich anfingen, war der Handy-Höhepunkt erreicht. Microsoft führte eine große Studie durch, und die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne sank auf acht Sekunden. Die durchschnittliche amerikanische Aufmerksamkeitsspanne beträgt also etwa acht Sekunden. Um das ins Verhältnis zu setzen: Man sagt, die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs betrage neun Sekunden. Wir sind buchstäblich weniger. Deshalb werden wir das tun. Wir schneiden alles in diese kleinen Mikrostücke von
Jesse: Was das Umschalten angeht, verstehe ich, worauf du hinauswillst. Aber was meinst du mit Umschalten? Was bedeutet das genau? Spielst du irgendwelche aufwendigen Grafiken ein, um zu etwas anderem zu wechseln, oder zeigst du einfach nur andere Dinge?
Rauben: Nun, es kommt ganz darauf an. Nehmen wir zum Beispiel ein Marktüberblicksvideo. Vielleicht spricht die Person über diesen Vorteil und das dauert vielleicht acht Sekunden. Und dann wechselt es zu vielleicht nur einer Folie und hat einen Text, der besagt: „Es ist von
Richard: Ich bekomme schon vom Zuhören Durst.
Rauben: Super niedriger Säuregehalt und dann bumm, geht es los. Und das verstärkt, was die Person gerade gesagt hat, und das sind Vorteile. Und dann geht man auch zu der nächsten Person über, über die sie spricht. „Es schmeckt super für Bio.“ Und dann, bumm, vielleicht sind es die Folien, „schmeckt super für Bio“, oder man könnte einfach zu der nächsten Person übergehen, die über das nächste Thema spricht. Es muss überhaupt nicht sehr ausgefallen sein. Der Trick besteht darin, nur wenig zu haben
Richard: Ich habe definitiv etwas zum Thema Testen gesagt. Selbst Hollywood hat das noch nicht im Griff. Nicht alle Filme heutzutage.
Rob: War das Netflix, wo man den Ausgang selbst bestimmen konnte? Verschiedene Szenen und so verrückte Sachen.
Jesse: Sie meinen also, Sie haben all diese großartigen Erfahrungsberichte in diesem anderthalbminütigen Video?
Rauben: Und dann ist da noch eine knifflige Sache, die davon abhängt, welchen Videoplayer Sie verwenden. Wenn Sie beispielsweise Wistia verwenden, ist das ein bisschen teuer. Aber es hat großartige Analysefunktionen, und ich glaube, Vimeo macht das Gleiche, wo Sie sehen können, wie die Leute zuschauen, wo sie abspringen und wo die größte Interaktion stattfindet. Das ist eine weitere Möglichkeit, wenn Sie nicht einen Mikroinhalt einbeziehen und das ganze Zeug laufen lassen, werden Sie sehen, dass all diese Leute abspringen und zwar in 92.5 Sekunden. Also müssen Sie entweder ein Video ändern oder es beim nächsten Mal etwas anders machen und herausfinden, was sie bei der Stange hält. Und dann halten Sie einfach
Jesse: Ja, das macht Sinn.
Richard: Ich konnte den Rückgang beobachten. Entschuldige, ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, aber ich bin ein großer Videofan. Wie lässt sich denn das Engagement messen? Meinst du so etwas wie Kommentare unter dem Video oder so etwas?
Rob: Nun ja, soweit es darum geht, dass es aktiv ist, also das Video anzusehen.
Richard: Verstanden.
Rob: Du hast dich ja mit dem Anschauen des Videos beschäftigt. Niemand hat es bis zum Ende geschafft. An welcher Stelle haben die meisten Leute aufgehört, das Video zu schauen?
Richard: Verstanden. Und wie sieht es mit Zurückspulen aus? Wenn sie immer wieder an derselben Stelle zurückspulen, muss man das öfter sagen. Sie kennen sich damit aus und wollen mehr über dieses Gebiet lernen.
Rob: Ja. Entweder das, oder es ist ein großer Fehler, von dem du nichts wusstest. (lacht)
Jesse: Das ist gut. Und für Leute, die Vimeo oder Wistia mögen: Das wären Player, die man beispielsweise oben auf dem Startbildschirm oder einer Kategorieseite anzeigen lassen möchte. Diese Player eignen sich dafür. Alternativ kann man auch YouTube nutzen, zum Beispiel die kostenlose Version von YouTube.
Rob: YouTube hat mittlerweile ziemlich gute Analysetools.
Jesse: Ja. Das hat schon Gewicht. Man sieht, wo die Leute abspringen. Wir werden jetzt nicht ins Detail gehen. Wir werden uns da nicht in Details verlieren. Aber ja, dazu gibt es auch jede Menge Statistiken. Der erste Punkt ist, dass man diese Videos macht, damit man sich später intensiv mit den Dynamiken auseinandersetzen kann.
Rob: Wenn du YouTube nutzt, ist es wie immer eine Videoplattform. Ich will nur sichergehen, dass du absolut seriös bist. Du willst ja nicht haufenweise Videos hochladen, die dann gegen die Regeln verstoßen und plötzlich ganz schnell wieder verschwinden. Das passiert ständig. Meistens weiß niemand, warum.
Richard: Was denkst du darüber, wenn Leute das Wort „Spaß“ hören? Wir reden ständig über Spaß, und es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, ihn zu erleben. Was hältst du davon, Links auf anderen Plattformen zu posten, oder sollten sie die Videos lieber direkt hochladen? Sie filmen etwas mit ihrem Handy und denken dann: „Ich muss dies und das machen.“ Und dann hören sie nur noch die Benachrichtigungen. Es sind so viele Schritte nötig, um sie dazu zu bringen, hierhin zu gehen. Sollte man das Video lieber auf YouTube hochladen und dann den YouTube-Link auf Facebook teilen, oder sollte man das Video direkt auf Facebook posten?
Rauben: Ich persönlich denke, dass jede soziale Plattform eine andere Sprache spricht und normalerweise ein anderes Format hat, wobei Instagram normalerweise etwa 15 Sekunden beibehalten möchte. Und wenn Sie eine Instagram-Anzeige haben, ist es wie
Jesse: Ja. Es ist nie einfach. Man kann nie einfach ein Video machen und alle Probleme sind gelöst. Sich zurücklehnen und das Geld zählen.
Rob: Viele Leute verkaufen das so. „So einfach ist das.“ Aber die Wahrheit ist: So einfach ist es nicht. Marketing erfordert Arbeit und Nachdenken, und es gibt keine Wunderlösung. Es gibt keinen Knopf, den man einfach drücken kann.
Jesse: Ich wünschte, es gäbe eine. Wir bringen hier im Podcast ständig große rote Buttons, aber man muss trotzdem selbst aktiv werden, wenn man Videos sucht. Du hast hier verschiedene Beispiele genannt, wir haben zum Beispiel ein Marktforschungs-Testimonial aufgenommen und dann über verschiedene Längen und Formate für die unterschiedlichen Plattformen gesprochen. Wo würdest du jemandem raten, der gerade erst anfängt? Es geht hier um Händler physischer Produkte.
Rob: Das hängt vom jeweiligen Produkt ab. Und nochmal: Ist das so eine Art Handy-Aufnahme?
Jesse: Oder die meisten Leute haben auch eine ordentliche Spiegelreflexkamera. Man muss nicht unbedingt sein Handy benutzen.
Rauben: So etwas wie Bearbeitung und solche Sachen. Ich würde wahrscheinlich sagen, eines der vielseitigsten Videos, das man wirklich für viele verschiedene Dinge verwenden kann, ist ein Video, das wir Produktdemonstrationsvideos nennen. Ein Produktdemonstrationsvideo zeigt eigentlich nur, wie das Produkt verwendet wird. Und dann haben wir etwas Musik und dann einige dynamische Texte. Der Text enthält wirklich die Vorteile, genau wie wir es bei einem Marktüberblicksvideo oder einem Testimonial-Video tun würden. Es könnte jemand sein, der diese Tasse Bio-Kaffee zubereitet, denn der Zweck eines Demonstrationsvideos besteht darin, dass die Person, die das Video ansieht, in ihrem geistigen Auge dabei ist. Sie verwendet dieses Produkt und stellt sich vor, wie sie ihr Produkt verwendet, auf dieser großen Welle auf diesem schaumigen Surfbrett oder Boogieboard reitet oder was auch immer. Sie können das machen, wo es nicht wirklich ausgefallen sein muss, oder vielleicht geht es um Kochsachen, also können Sie diese leckeren Stile machen
Jesse: Ich glaube, Sie haben auch Amazon erwähnt. Das ist fast wie ein
Rauben: Wie einfach das Produkt zu verwenden ist oder was die tatsächlichen Ergebnisse sind, denn die Leute wollen einfach diese Befriedigung. Es geht darum, zu zeigen, wie dieses Produkt ihr Leben einfacher macht oder sie glücklicher macht oder besser aussehen lässt oder was auch immer. Wir haben es gerade gemacht, als es um Make-up-Entferner ging und es war nur dieses Mädchen, das Model war, und sie hatte überall auf ihrem Gesicht Filzstifte und dann hielt sie einfach. Sie sagte kein Wort. Diese seltsame Sache, sie hielt einfach wie die Kandidaten spezielles Make-up-Entferner-Zeug hoch, zuerst zeigte sie den Filzstift und dann nahm sie das Make-up selbst und sie machte einfach das Ganze, und es war ein
Jesse: Steht da auch kein Text drauf? Jetzt seid ihr international. Nicht nur für Englischsprachige. Für alle Sprachen. Wahnsinn!
Richard: Haben Sie festgestellt, dass manche Plattformen für die Bereiche am Anfang des Verkaufstrichters besser geeignet sind als andere, oder spielt das je nach Produkt eine Rolle?
Rob: Meinst du im Hinblick auf soziale Plattformen?
Richard: Ja. Denn wie du schon sagtest, sucht ja niemand gezielt nach diesem Video. Es spricht aber im Grunde seine eigene Zielgruppe direkt an. Ist dir aufgefallen, dass solche Videos auf Facebook super ankamen, weil die Leute sie dort teilen und nach bestimmten Dingen suchen?
Rauben: Bis zu einem gewissen Grad hängt es vom Produkt ab. Aber Instagram für
Jesse: Kurze Videos?
Rob: Super kurz. Ich meine, man könnte Instagram Stories machen, die sind länger, und ich glaube, man kann noch keine beworbenen Instagram Stories machen, also keine längere Story als Werbung schalten, aber man kann 59 Sekunden oder weniger machen, solange es eine Instagram-Anzeige ist.
Jesse: Ich glaube schon. Ich bin mir ziemlich sicher. Da es im Story-Bereich viele Artikel gibt, kann man die kaufen.
Rob: Ich weiß, wenn sie deine Plattform und die Geschichten starten, und am Anfang denkst du: Ich konnte keinen Weg finden, das zu tun.
Jesse: Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, ja, das geht.
Richard: Ich meine diese Plattformen, bei denen wir nicht gerade erst angefangen haben. Wir sehen, dass sie anfangs vieles kostenlos anbieten und eine große Reichweite ermöglichen, bis sie herausfinden, was funktioniert, und dann nehmen sie gerne das Geld. (lacht)
Rob: Oh ja. Genau. Das liegt in ihrem besten Interesse. Ich würde meinen Job als Ecwid-Vertreter hier nicht richtig machen, wenn ich nicht erwähnen würde: Wenn ihr Instagram Stories nutzt, könnt ihr jetzt Produkte mit eurem Ecwid-Katalog verlinken. Während ihr diese Story seht, seht ihr also eine Produktvorführung. Da ist dieses kleine Symbol, mit dem jeder per Daumenklick direkt in euren Shop gelangen kann. Es ist quasi eine kleine Werbung für Ecwid und die Möglichkeit, Produkte in Stories direkt zu kaufen.
Rob: Ein gutes Beispiel sind unsere Zahnaufhellungsvideos. Da wird nichts auf Instagram gezeigt. Wenn man sich die Profile anderer Anbieter ansieht, die das machen, sieht man, dass sie massenhaft Inhalte anbieten – nicht nur bei uns. Es gibt da zum Beispiel ein Unternehmen mit 40 Millionen Dollar Jahresumsatz, dessen Geschäft größtenteils über Instagram läuft. Die arbeiten mit vielen Influencern zusammen, die beispielsweise Floyd Mayweather zeigen, wie er seine Zähne aufhellt.
Jesse: Hat er noch alle Zähne? (lacht)
Rob: Ja. Ich denke, er kann sich neue leisten. Das ist ein gutes Exemplar.
Jesse: Produktdemonstration, wie gehen wir vor? Sie haben einige gute Punkte erwähnt; könnten Sie bitte in wenigen Stichpunkten erläutern, was die Leute dabei zeigen würden, wie man es benutzt und welchen Nutzen es für einen selbst hat? Sie arbeiten ja mit vielen Kunden zusammen.
Rob: Ich würde fragen, welche Probleme es löst. Kann man zeigen, wie es ein Problem löst, wie es das Leben verbessert oder erleichtert? Kann man zeigen, wie es Geld spart oder das Image verbessert? Das sind wirklich instinktive Bedürfnisse, die tief im Unterbewusstsein verankert sind und denen die Leute vielleicht gar nicht bewusst sind. Aber im Grunde geht es darum: Man möchte sich sicher fühlen, man möchte Bescheid wissen, man möchte geschützt sein. Man möchte gut aussehen. Man möchte Geld verdienen.
Jesse: Wir werden diesen kleinen Clip gleich hier in unserer Instagram-Story veröffentlichen.
Rauben: Eine weitere gute Plattform für
Jesse: Mir ist aufgefallen, dass die Wiedergabe- bzw. Hörzeit unserer Ecwid-Videos auf Facebook im Vergleich zu Instagram oder YouTube extrem kurz ist. Unsere Kunden, die mit Videos speziell auf Facebook erfolgreich sind, haben da eine andere Herangehensweise.
Rob: Facebook, ich würde sagen, ungefähr anderthalb Minuten für dein Video.
Jesse: Ist das also so ähnlich wie bei YouTube? Also nicht unbedingt ganz anders. Instagram dauert ja nur etwa 15 Sekunden.
Rob: Du könntest ein YouTube-Video auf Facebook teilen, und es würde ziemlich gut ankommen. Ich würde nur darauf achten, dass du es untertitelst, und wir untertiteln sogar die YouTube-Videos. Du könntest dann zwischen den beiden hin- und herwechseln.
Jesse: Mit der gleichen Genauigkeit von Minute zu Minute?
Rauben: Ein YouTube-Video läuft auf Facebook richtig gut. Ein Facebook-Video läuft auf YouTube vielleicht nicht so gut, weil man bei einem Facebook-Video vielleicht nicht so viel Engagement oder diesen Haken in den ersten fünf oder zehn Sekunden hat. Denken Sie daran. Und dann gibt es eine Plattform, über die viele Leute wirklich nicht nachdenken, besonders für
Jesse: Ja. Wir hatten gerade ein paar Podcasts auf Pinterest. Bin ein großer Fan. Sie leben auch weiter.
Rob: Und es ist so ein naheliegendes Thema, weil viele Leute nicht wirklich darüber reden. Sie reden immer nur von den „Großen Drei“, aber das stimmt eigentlich nicht.
Richard: Wir sind unglaublich dankbar. Es gab einige tolle Tipps, falls jemand da draußen denkt: „Das ist super, das probiere ich mal aus.“ Vielleicht möchte er aber auch mit uns zusammenarbeiten oder mehr über uns erfahren. Wo kann man sich genauer über Rob Burns und sein Team informieren?
Rob: Geh einfach auf VideoTelepathy.com. Dort kannst du einen Termin für ein Gespräch mit uns vereinbaren. Wir beantworten einfach deine Fragen. Das ist unsere Firmenphilosophie: Wir helfen Leuten so gut wir können, und du entscheidest dann, ob du die Tipps und Tricks anwendest. Wir versuchen nie, dir etwas zu verkaufen, aber wenn du Fragen hast, Hilfe brauchst oder bereits eine Strategie für deine Videos entwickelt hast, unterstützen wir dich gerne.
Jesse: Wir merken, dass Sie gerne anderen helfen und Mehrwert bieten. Wir möchten sicherstellen, dass Ihr Unternehmen hier erwähnt wird. Ich weiß, das liegt Ihnen nicht im Blut. Deshalb versuchen wir, Sie ein wenig bei der Selbstvermarktung zu unterstützen. Rich, noch letzte Fragen oder Anmerkungen?
Richard: Nicht wirklich. Ich habe einfach Hunger bekommen, als ich an all den Kaffee und die Produktbeschreibungen gedacht habe. Ich werde versuchen, schnell ein Video für eines der Restaurants hier in der Gegend zu drehen. (lacht)
Jesse: Okay, Rob, danke, dass du in der Sendung warst. Ich weiß das wirklich zu schätzen.
Rob: Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.
Jesse: An alle anderen da draußen: Macht es möglich!





